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HARZlich willkommen bei Frieda4u.de ...
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August 2011
Da will und kann man ausschlafen, schliesslich hat man Urlaub, da wird man mitten inne Nacht wach. 2 x wurde laut und heftig geklopft am Womo, so gegen halbe 2 wars. Neinnein, ich hab nicht schlecht geträumt, das waren bestimmt die letzten Läufer von gestern abend. Hier in der Perle des Eichsfelds, in Duderstadt mit seiner mittelalterlichen Innenstadt (ich steh auf dem ruhigen SP am Freibad) war gestern für viele das Ende gekommen. Das Ende des Duderstädter-Sparkassenlaufs. Und das direkt vor dem Rathaus, 1302 gebaut immerhin eines der ältesten in Deutschland. Es war ne Menge los als ich meine Fotos schoss, da auch mein Ende gekommen war ... das Tagesende für heute. Und das Ende der Teilstrecke “Von der Elbtalaue zum Harz” der “Deutschen Fachwerkstrasse” die ich ja erst in Osterode begonnen habe ;-)
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Von den Eichsfeldern zu den Eisfeldern ...
Tag 2 beginnt trotz Schlafpause früh. Kurz nach 7 bin ich schon wieder wach. Der Rest der Nacht war dann sehr ruhig und störungsfrei. Am Grenzlandmuseum in Teistungen fahre ich noch vorbei, der Bärenpark in Worbis allerdings wird mein nächster Halt werden. Für schlappe 6€ kaufe ich mir die Eintrittskarte. Wer schon mal dort war, oder noch hinfährt, wird mir recht geben, dass bei der Ausfahrt vom Parkplatz wohl kein guter Strassenplaner am Werk war, passt einfach auf und gebt alles Gas was der Motor hergibt beim “scharfnachrechtsundberauf” rausfahren! Ich hätte fast unfreiwillige LKW-Motor-Unterstützung gehabt.
Im Bärenpark in der Müritz war ich ja schon einmal, hier im Alternativen Bärenpark in Worbis begrüsst mich gleich am Eingang die Maika. Die Namensgeberin und Maskottchen des Parks. Ein Besuch lohnt auf alle Fälle, sind erstens solche Parks doch sehr selten und hilft man 2tens auch mit dem Besuch ein klein wenig zum Überleben des Parks und auch der Bären. Man kann sicherlich geteilter Meinung sein, ob es ein schönes Leben ist, sind doch immer noch Zäune und Elektrozaun um die Tiere. Aber ein besseres Leben als früher geniessen die Bären jetzt hier allemal.
Es sind wieder ne Menge Bilder geworden, aber seht selbst >>>
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Kurz nach 12 gibts Mittag. So ein Kohlkopp ist nichts, einmal reingebissen sind nur noch ein paar Blätter übrig. Auch das ganze Brot ist schnell verputzt. Wie zufällig riecht es gerade jetzt aus dem Imbiss im Park nach frischen frittierten Pommes. Zum Glück ist die Schlange schon lang, so entscheide ich mich dagegen und fahre weiter.
Weitere Orte auf der Deutschen Fachwerkstrasse sind zB Leinefelde, Mühlhausen, Wanfried. Dort schau ich kurz auf den SP, fahre aber auch hier nach nem Eis weiter, ich kann und will mich einfach nicht mit den ganzen Tretminen auf den verschiedensten Stellplätzen anfreunden. Frieda lasse ich diesmal rechts liegen und fahre die Umleitung links weiter nach Treffurt. Den alten historischen Hafen sehe ich mir aber noch schnell an ;-) In Treffurt thront über allem die Burg Normannstein. Der Sp liegt direkt an der Werra, die nahe Strasse stört nicht weiter. Schnell Ent- und Versorgt, sichere ich mir einen Platz vorn am Wasser. Ein Kaffee ist jetzt genau das richtige bei der Hitze. Danach geniesse ich das frisch gebunkerte Wasser aus der Dusche und fühle mich gleich wieder Bärenstark. Ab und an kommt ein Kanu entlanggepaddelt, ansonsten steht heute nur noch gammeln im Stuhl und auf der Decke an.
Und genau da kommen jetzt auch die Eisfelder ins Spiel ... Nein, es ist nicht merklich kühler geworden, und Eisschollen treiben auch nicht an mir vorbei. Ich habe auch keinen Hitzekoller und damit verbundene geistige Verwirrungen. Ich versuche aber, meine Gedanken etwas abzukühlen, indem ich endlich das Buch von Arved Fuchs weiterlese: Der Weg in die weisse Welt Es bringt nur mässige Abkühlung ;-)) ... den Rest muss jetzt das erfrischende Karlsquell Grapefruit & Weizen vom Feinkostaldi in der praktischen wiederzudrehbaren Plastepulle bringen, Prost!
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Nach 2 x 50 Cent in die Frischwassersäule fahre ich ohne das Nasse Etwas ab, da kommt heute nix. Ärgern bringt aber auch nichts, ich nehm es als kleine Entschädigung für die kostenlose Übernachtung ;-) Obwohl, einen Hinweis darauf werd ich denen wohl noch mal per Mail nachreichen ... soll es doch sehr häufig zu solchen Fehlern an dieser Säule kommen, wie mir schon gestern ein “Dauergast” mitteilte ...
Es geht Richtung Eisenach ...
Die Umleitung gilt erst am Wochenende, so komme ich noch über Creuzberg weiter. Diese werde ich mir aber nicht ansehen, schliesslich wartet heute noch die Wartburg auf mich. Die alte Werra- Brücke allerdings mit der davorstehenden Liboriuskapelle, die halte ich noch schnell mit der Kamera für meinen Bericht fest. In Eisenach angekommen fahre ich nicht den Schildern nach, wäre ja noch schöner, sondern kurve mich durch die Innenstadt. Am Abzweig zur Burg ist ein Bus direkt vor mir. Dem lasse ich gerne die Vorfahrt die steile Strasse rauf. Ist auch besser so, denn kurz muss ich sogar im 2ten Gang bangen stehenzubleiben. Aber der Diesel rauft sich wieder zusammen und ruft alle Pferdestärken ab, schnaufend gehts es dann doch ohne Zwischenstop bis auf den Parkplatz unterhalb der Wartburg. 5€ Parkgebühren für Wohnmobile, Parkdauer unbegrenzent. Der Kassierer gibt mir noch einen Tip mit auf den Weg: wenn später alle weg sind, da unten links hinter dem Haus sind 4 Plätze sehr eben, da können sie auch ruhig über Nacht stehen bleiben, was ich nachher auch dankend annehme. Ist das jetzt eine Stellplatzgebühr? Ich sage mal nein, sonst geht meine Rechnung jetzt schon nicht mehr auf, die Woche Rhön “ohne” Übernachtungsgebühren zu “überstehen” ;-)
Die Wartburg selbst ist dann nur über einen steilen Fussweg zu erreichen, ausser, ja ausser man hätte sich im “Gasthof für fröhliche Leut” eingemietet, dann bringt einen ein Shuttle-Bus bis vor die Zugbrücke. Die Burg selbst könnt ihr euch, zumindest von aussen (die Führung schenkte ich mir “aus Protest” wegen der hohen 5€ Fotografiergenehmigungsgebühren!) hier in vielen Bildern ansehen, klickt einfach auf das folgende Foto: das Hochladen der ganzen Bilder erfolgt allerdings erst nach Rückkehr aus meinem Urlaub ;-)
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In der Nacht gesellen sich 2 weitere Fahrzeuge zu mir, eine super ruhige Nacht liegt vor mir.
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Eisenach bleibt mir in Erinnerung mit einem leider miesen Erlebnis, welches sich aber auch überall anders hätte so ereignen können, also mal alle “Vorurteile” gegen solche Typen ablegen ...mehr dazu später ;-)
Die “Automobile Welt öffnet seine Türen leider erst um 11.oo Uhr ... ne Stunde warten will ich nicht, also fahr ich weiter und sehe doch noch einen originalen Wartburg ;-)
Über Umleitungen über Marksuhl und Möhre erreiche ich schliesslich Bad Salzungen aus einer anderen als von mir gedachten Richtung. Gut, kann ich gleich ver- und entsorgen. Leider ist auf dem ertsen Platz keine Station vorhanden, da gibt es nur Stromsäulen und immerhin riesengrosse Mülltonnen. Die Entsorgung soll im Ort sein. Das passende Schild dazu und der Wegweiser nach rechts zur Kläranlange weisen mir den Weg ... denksde Puppe ... “Hier keine Entsorgung von Campertoiletten!” Als ich wieder rauskomme aus der Sackgasse steht genau gegenüber ein Womo. Motor aus und da mal nachgesehen. Da ist der seelenruhig am Wasser bunkern. Und bei “genauer” Betrachtung des Schildes an der Strasse sieht man auch unter jahrealter grünlicher Verwitterung den kleinen schwarzen Pfeil um die Ecke rum hierher. Wer weiss, wer da noch alles schon “umsonst” den falschen Weg zur Kläranlage (was ja unter Womofahrern gar nicht so unüblich ist) gefahren ist und noch fahren wird.
Nur 300 Meter weiter ist ein 2ter Stellplatz, diesmal mit festem Schotter als Untergrund und kostenlos. Hier stelle ich mich auf einen der wenigen Plätze im Halbschatten. Die Salinenanlage mit anschliessendem Keltenbad sehe ich mir kurz an, bevor es noch auf einen Stadtrunde geht. Zum Ende kaufe ich noch kurz ne halbe Wassermelone und ein paar “kernlose” Trauben ein, die ich später gut gekühlt geniesse, lecker Erfrischung nach dem kurzen Sonnenbad im ebenfalls gleich neben dem SP liegenden Park.
Durch telefonische Anfrage im Erlebnisbergwerk Merkers erhalte ich für heute eine Absage: Alles voll! Für Morgen mittag lasse ich mir einen Sitzplatz reservieren auf den Untertagerundfahrt”bussen”.
Dann nehme ich heute halt noch die Werrabrücke in Vacha mit. Den Stellplatz in Dorndorf finde ich leider nicht, egal. Der grosse ausgeschilderte Platz für Womos in Vacha, direkt an der Hauptstrasse, allerdings gefällt mir nun mal überhaupt nicht. Also bleibt es auch hier bei einer ausgiebigen Fotoknipsrunde durch den Ort und natürlich die “berühmte” Brücke. Ein Floss aus Dorndorf trifft gerade ein und die nette Vermieterin hat den Grill für die ausghungerten Flösser schon angeheizt, guten Hunger! Einen Ort weiter in Phillipstal gäbe es noch einen Parkplatz am Freibad oder beim Schloss, aber ich fahre zurück zum offiziellen und kostenlosen SP nach Tiefenort am Freibad und an der Kanutreppe in die Werra. Leider macht mir die dazugehörige Gaststätte nichts zu essen, wollte ich doch heute mal den Herd kalt lassen, “Geschlossene Gesellschaft”. Dann muss ich noch irgendwo was zu Grillen herbekommen. Fahrrad vom Träger genommen, Rucksack auf und los. Im Ort gibt es nen Laden, der hat täglich von 8-20 Uhr geöffnet und hat noch genug Fleisch und Wurst für mich in der Kühltheke.
weiter lesen in Kürze ;-)
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Glück auf!
Fahrtroute heute: Tiefenort - Merkers (das Erlebnisbergwerk bekommt von mir 99 von 100 möglichen Punkten! lediglich für das “Nichtverstehen” der Untertagegeschichten während der Fahrt ziehe ich 1 Punkt ab) - Sünna - Geisa - Point Alpha -
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Wind Nordost Startbahn 09 ...
... in der Luft dröhnen Motoren. Was bin ich doch froh, gestern abend noch die kurze Fahrt gemacht zu haben. So konnte ich auch keine drängelnden Autos aufhalten auf den Bergetappen. Da musste selbst der “grosse” Motor ganz schön ran, und auf der letzten Fahrt des Tages roch es auch zum ersten mal nach so richtig heissem Bremsstaub ;-) Aber das ging vorbei, schon als ich mein Feierabendbierchen ausgetrunken hatte unterm “Grossen Wagen”, der mit seinen kleinen Brüdern wieder klar am Himmel zu sehen war. Das erste Mal musste ich die Keile rausholen, nach rechts unten schief stehen geht ja nun mal gar nicht, da kann ich nicht schlafen, so Kopfüber.
Jetzt beim Frühstückskaffee heben die ersten Flieger mit Gästen vom Boden ab. Kurze Rundflüge bei allerbestem Wetter.
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Der Trusefall fällt immer weiter im Trusetal .... ich geniesse bei schönstem Sonnenwetter die Aussicht vom Inselberg ... habe wieder die nördliche Fahrtrichtung eingeschlagen ... der Urlaub neigt sich dem Ende ... mittlerweile habe ich wieder Thüringen erreicht ....
Nur kurzer STOP bei Mäcces um die Neuerungen im Bericht hochzuladen ...
... bis zum Wochenende in Pullman City HARZ ... die Amis kommen ;-)
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Mit den automatischen Google-Übersetzungen kann man selbst in fremden Ländern meine Internetseite wenigstens ansatzweise “lesen” ;-)
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